| Schläger, die der nachstehenden Beschreibung nicht entsprechen, sind
zum Spiel nach den Tennisregeln nicht zugelassen: a) Die Schlagfläche des Schlägers muß flach sein und aus einem Muster sich kreuzender Saiten bestehen, die an einem Rahmen befestigt und an ihren Kreuzungspunkten abwechselnd verflochten oder verbunden sind. Das Besaitungsmuster muß völlig gleichmäßig sein; es darf besonders in der Mitte nicht weniger dicht sein als in irgendeinem anderen Bereich. Die Saiten dürfen keine an ihnen befestigte Gegenstände oder hervorstehende Teile aufweisen mit Ausnahme solcher, die ausschließlich dazu dienen, Verschleiß oder Schwingungen einzuschränken oder zu verhindern, vorausgesetzt, daß Größe und Anordnung diesem Zweck angemessen sind. b) Der Rahmen des Schlägers darf einschließlich Griff eine Gesamtlänge von 81,28 cm und eine Gesamtbreite von 31,75 cm nicht überschreiten. Die Bespannungsfläche darf in der Gesamtlänge 39,37 cm und in der Gesamtbreite 29,21 cm nicht überschreiten. c) Rahmen und Griff dürfen keine an ihnen befestigte Gegenstände oder Vorrichtungen aufweisen mit Ausnahme solcher, die ausschließlich dazu dienen, Verschleiß oder Schwingungen einzuschränken oder zu verhindern oder das Gewicht zu verteilen. Alle derartigen Gegenstände oder Vorrichtungen müssen in Größe und Anordnung diesem Zweck angemessen sein. d) Rahmen, Griff und Saiten dürfen keine Vorrichtungen aufweisen, die es ermöglichen, während des Ballwechsels die Form des Schlägers wesentlich zu verändern oder die Gewichtsverteilung in der Richtung der Längsachse des Schlägers zu verändern, so daß die Schwungkraft beeinflußt wird. Die ITF entscheidet, ob ein Schläger oder das Modell eines Schlägers der vorstehenden Beschreibung entspricht bzw. zum Spiel zugelassen wird oder nicht. Sie kann dies aus eigenem Entschluß tun oder auf Antrag eines Beteiligten, der ein begründetes Interesse daran hat, einschließlich eines jeden Spielers, Tennisartikelherstellers, nationalen Tennisverbandes oder dessen Mitglieds. Für solche Entscheidungen und Anträge gelten die Bestimmungen für Einspruchs- und Anhörungsverfahren der ITF. Ein Exemplar dieser Bestimmungen kann beim Sekretariat angefordert werden. Entscheidungen: Fall 1: Darf die Schlagfläche eines Schlägers aus mehr als einer Bespannung bestehen? Entscheidung: Nein, da die Regel klar von einem Muster und nicht von Mustern sich kreuzender Saiten spricht. Fall 2: Gilt das Besaitungsmuster eines Schlägers als völlig gleichmäßig und flach, wenn die Saiten mehr als eine Ebene bilden? Entscheidung: Nein. Fall 3: Darf eine Vorrichtung zur Schwingungsdämpfung auf den Saiten eines Schlägers angebracht werden? Wenn ja, wo darf sie angebracht werden? Entscheidung: Ja. Derartige Vorrichtungen dürfen aber nur außerhalb des Musters der sich kreuzenden Saiten angebracht werden. Fall 4: Während eines Spiels reißen einem Spieler zufällig die Saiten seines Schlägers. Darf er mit dem Schläger in diesem Zustand das Wettspiel fortsetzen? Entscheidung: Ja. |
Es werden verschiedene Klassen von Tennisschlägern unterschieden:
1. Leichtspielracket: Für defensive
Grundlinienspieler, Anfänger und Hobbyspieler. Komfort
2. Allround- Racket: Für Anfänger, Fortgeschrittene
und Allroundspieler. Gutes Ballgefühl, Schlagpräzision und Komfort
3. Sportliches Racket: Für Offensivspieler
und ambitionierte Spieler mit gutem Repertoire. Präzision und Beschleunigung
Die Schläger unterscheiden sich in folgenden Punkten:
- in den festgelegte Minimal- und Maximalabmessungen
- im Schlägergewicht (sehr leicht bis schwer)
- Sie können den Schwerpunkt an unterschiedlichen
Stellen haben
- das Schlagzentrum ("Sweet- spot") kann verschieden groß
sein
- in der Griffstärke (1 bis 8)
Schlägerkauftips
Informationen
zur Racketpflege
Rackettests
(2002)
Neben der Schlägerwahl spielt Art die Bespannung für das Spielverhalten eine entscheidende Rolle
Informationen zur Bespanntechnik
Informationsforum
Tennissaiten
Tennisbälle sind in der
Größe, im Gewicht und im Sprungvermögen genormt - es gibt Innendruck- und drucklose
Bälle.
Alle Tennisbälle haben eine
eingeschränkte Haltbarkeit
| Die äußere Hülle des Balles muß gleichförmig
und nahtlos, seine Farbe weiß oder gelb sein. Der Durchmesser des Balles muß mehr als 6,35 cm und weniger als 6,67 cm betragen, sein Gewicht mehr als 56,7 g und weniger als 58,5 g.Der Ball muß eine Sprunghöhe von mehr als 135 cm und weniger als 147 cm aufweisen, wenn er aus einer Höhe von 254 cm auf eine betonierte Unterlage fallen gelassen wird.Bei einem Druck von 8,165 kg muß die Verformung des Balles mehr als 5,6 mm und weniger als 7,4 mm nach innen, sowie bei Entlastung die Rückverformung mehr als 8,0 mm und weniger als 10,8 mm betragen. Beide Verformungsmaße müssen die Durchschnittsergebnisse von drei verschiedenen Messungen über drei Achsen des Balles sein, wobei bei jedem Vergleich zwei Messungen keinesfalls mehr als 0,8 mm voneinander abweichen dürfen. Für Spiele in einer Höhe über 1219 m ü.d. M. sind folgende zwei Ballarten zugelassen: Die erste Ballart weicht von der in Abs. 1-4 beschriebenen nur insofern ab, als die Sprunghöhe mehr als 121,92 cm und weniger als 135 cm betragen und der Druck im Ball größer sein muß als der herrschende Luftdruck. Es ist üblich, diese Ballart als, "Druckbälle" zu bezeichnen. Die zweite Ballart weicht von der vorstehend beschriebenen insofern ab, als die Sprunghöhe mehr als 135 cm und weniger als 147 cm betragen und der Druck im Ball etwa dem herrschenden Luftdruck entsprechen muß. Solche Bälle müssen mindestens 60 Tage in der Höhe der entsprechenden Veranstaltung den örtlichen klimatischen Verhältnissen angepaßt werden. Es ist üblich, diese Art von Bällen als "drucklose Bälle" zu bezeichnen. |